MBT INDIKATIONEN
 
Der Masai Schuh ist ein Medizinprodukt Klasse I
   
I. Wirkungsweise neuromuskulär
II. Positive Begleiterscheinungen
   

1. Achillessehnenschmerzen/Achillodynie
2. Fußschmerzen
3. Hüftschmerzen
4. Knieschmerzen
5. Meniskus
6. Morbus Parkinson

7. Patellasehne
8. Rückenschmerzen

9. Venenbeschwerden/Krampfadern

10. Arthritis
11. Multiple Sklerose
12. paVK (Schaufensterkrankheit)

 

1. Achillessehnenschmerzen/Achillodynie:

 


Problematik:
Die Achillessehne bildet die Verbindung von Ferse und Wadenmuskulatur. Oft handelt es sich bei Schmerzen an der Achillessehne nicht um eine Entzündung sondern um eine Degeneration bzw. Schwächung und mangelnde Dehn-fähigkeit der Wadenmuskulatur. Die Achillodynie ist eine schmerzhafte Entzündung des Sehnengleitgewebes der Achillessehne, die oft nach extremen oder ungewohnten sportlichen Belastungen auftritt. Häufig ist auch ein schlechter Trainingszustand oder mangelhaftes Aufwärmen vor dem Sport die Ursache. Zunächst bestehen Anlaufschmerzen bei Beginn einer Belastung, dann kommt es zu anhaltenden Schmerzen bei Belastung.
Die Achillessehne ist meist verdickt und druckschmerzhaft. Bei Dehnung (Treppen steigen, Laufen) kommt es zu Schmerzen und in weiterer Folge zu einer reaktiven Verhärtung und Verkürzung der Unterschenkelmuskulatur. Dadurch wird die Sehne weiter gedehnt und der Schmerzkreislauf aufrechterhalten. Manchmal findet sich bei Bewegung auch ein so genanntes "Krepitationszeichen" - ein tast- und manchmal auch hörbares Knirschen in der Sehne, das durch Fibrin-Ablagerungen entsteht.

Wirkung:
Beim Gehen mit dem wird die Achillessehne schonend gedehnt. Das Gehen kann schnell schmerzfreier werden und entzündete Strukturen können sich erholen. Die Masai Barfuß Technologie bringt Sie vom Vorfußschongang wieder zu einem natürlichem, kontrolliertem Abrollverhalten des Fußes zurück. Mit dem kann eine optimale Erwärmung vor dem Sport erfolgen. Die Achillessehne und die Wadenmuskulatur werden vorgedehnt und gut durchblutet.

2. Fußschmerzen

 


Problematik:
Die meisten Schuhe, die man heutzutage kaufen kann, sind gestützt, geführt und gedämpft. Die Fußmuskulatur wird so entlastet und bildet sich zurück. Folge hiervon sind Spreiz- , Senk- und Plattfüsse. Auch der Hallux valgus kann durch falsches Schuhwerk (hohe Absätze) mitverursacht werden.

Wirkung:
Im Gegensatz zum Schuh destabilisiert, sensibilisiert und mobilisiert der MBT. Die Fußmuskulatur wird aktiviert und der Fuß kann so muskulär im Längsgewölbe stabilisiert werden. Die Fuß- und Unterschenkelmuskeln werden bei jedem Schritt trainiert. Beim Gehen mit dem MBT kann der Fuß kontrolliert abrollen, dadurch kann der Vorfuß entlastet werden. Bei entzündeten Strukturen ist anfangs Vorsicht geboten, dass diese nicht zu sehr gereizt werden. Hier ist ein guter Trainingsaufbau mit anfangs kurzen, häufigen und regelmäßigen Übungseinheiten sehr wichtig. In Einzelfällen kann bei einem starken Spreizfuß die Pelotte Sinn machen.

3. Hüftschmerzen

 


Problematik:
Die Hüftarthrose ist heutzutage die häufigste Ursache von Hüftschmerzen. Verursacht durch Degeneration (Abnutzung) der Knorpel. Die meisten Alltagsbeschäftigungen sind eine einseitige (z.B. sitzen) Belastung des Bewegungsapparates. Auch in den meisten Sportarten finden Bewegungen mit gebeugten Hüftgelenken statt (Radfahren, Fußball, Inlineskaten,...). Dadurch kommt es zur Verkürzung der Hüftbeugemuskulatur und zur Abschwächung der Hüftstabilisatoren. Das bedeutet das Hüftgelenk wird instabil, also nicht mehr muskulär stabilisiert und der Druck im Gelenk erhöht sich. Durch ein Missverhältnis von Belastung und Belastbarkeit des Gelenkknorpels kommt es zur Degeneration. Zunehmende schmerzhafte, funktionsbehindernde Gelenkveränderungen mit darausfolgender Schonhaltung können entstehen.

Wirkung:
Beim Gehen mit dem werden die Muskeln aktiv, die die Gelenke stabilisieren. So sind auch am Hüftgelenk die Stabilisatoren gefordert. Zusätzlich wird die Hüftbeugemuskulatur bei jedem Schritt leicht gedehnt. Schwache Muskulatur kann wieder trainiert und das Hüftgelenk stabilisiert werden. Zusätzlich wirken beim Gehen weniger Dreh- und Scherkräfte auf das Gelenk. Empfindliche, entzündete und verkürzte Muskeln zu belasten kann schnell zu höheren Reizungen und Belastungen führen. Zu starkes Dehnen der Hüftbeugemuskulatur kann den Druck im Gelenk erhöhen. Deshalb ist ein guter Trainingsaufbau mit anfänglich kurzen, häufigen und regelmäßigen Übungseinheiten sehr wichtig.

4. Knieschmerzen

 


Problematik:
Das Kniegelenk ist eines der komplexesten Gelenke des Körpers. Verschiedene Strukturen (Menisken, Bänder, Knorpel) können verletzt werden und/ oder degenerieren. Instabilität und Schmerzen im Knie sind die Folge. Dies führt zur Schonhaltung und Entlastung der beschädigten Strukturen, langfristig zur Gehbehinderung und Verschlechterung der Lebensqualität. Degeneration im Kniegelenk kann eine Folge von unphysiologischem Gehen und Laufen sein. Dies geschieht überwiegend auf flachen, harten Böden. Dadurch entsteht ein passiver Gang mit Schlägen in die und Überlastung der Gelenke. Zusätzlich wird bei jedem Schritt das Knie gebeugt, dadurch erhöht sich der Druck im Gelenk.

Wirkung:
Bei der Gangtechnik im MBT wird das Kniegelenk funktionell richtig belastet und benutzt. Während der Belastungsphase wird das Knie gestreckt und aktiv über den Muskelapparat stabilisiert. So werden Dreh- und Scherkräfte im Gelenk vermieden. Der Masai Schuh wirkt bei richtiger Anwendung aufrichtend und stabilisierend.

5. Meniskus

 


Problematik:
Im Kniegelenk befinden sich zwei Menisken. Das sind sichelförmige Knorpelscheiben, die sich zwischen Schienbein und Oberschenkelkondylen befinden. Sie fungieren als Stossdämpfer und tragen mit den Bändern zur Stabilisation und Führung des Kniegelenkes bei. Bei jeder Kniebewegung unter Belastung werden sie regelrecht durchgewalkt. Diese hohe mechanische Beanspruchung führt auf Dauer zu Ausfransungen oder Rissbildungen der Menisken, also zur Degeneration. Traumatische Verletzungen (Abriss, Riss, Läsion) wie auch die athrotischen Veränderungen führen zu starken Schmerzen und langfristig zur Gehbehinderung und Verschlechterung der Lebensqualität.

Wirkung:
Bei der Gangtechnik im wird das Kniegelenk funktionell richtig belastet und benutzt. Während der Belastungsphase wird das Knie gestreckt und aktiv über den Muskelapparat stabilisiert. So werden Dreh- und Scherkräfte im Gelenk wesentlich verringert und dadurch die Menisken entlastet. Die vermehrte muskuläre Stabilisation im Kniegelenk kann zur Verminderung der Schmerzen beitragen und so langfristig die Lebensqualität verbessern. Ein guter Trainingsaufbau mit anfangs kurzen, häufigen und regelmäßigen Übungseinheiten ist sehr wichtig.

6. Morbus Parkinson

 


Problematik:
Bei der Parkinsonschen Erkrankung kommt es zum Absterben von Nervenzellen in der schwarzen Substanz im Gehirn. Es kann kein Dopamin mehr hergestellt werden, welches für die Übertragung von Signalen von einer Nervenzelle auf die andere sorgt. Der Patient leidet unter Zittern (Tremor), Muskelsteifheit (Rigor) und unter einer Verlangsamung aller Bewegungen (Akinese). Oft kommen Gleichgewichtsstörungen mit Stürzen hinzu. Zusätzlich treten körperliche und psychische Begleiterscheinungen auf.

Wirkung:
Der MBT kann in Einzelfällen als Therapiegerät eingesetzt werden. Es sollte keine erhöhte Sturzgefahr bestehen. Das Gangbild des Patienten wird mit dem MBT aufrechter, gleichmäßiger und ökonomischer. Die Posturalmuskulatur wird aktiviert und verhilft so zu einem gelenkschonenden Gang. Zusätzlich kann mit dem MBT das Gleichgewicht trainiert werden. In Einzelfällen kann er auch im Alltag getragen werden. Dies muss der behandelnde Arzt oder Physiotherapeut entscheiden.

7. Patellasehne

 


Die meisten Patellasehnenprobleme haben ihre Ursache in Fehlhaltungen und falschem Gang auf hartem Kunstboden. Es genügt bei solchen Problemen bei weitem nicht, gewisse Übungen und Krafttraining zu machen. dehnt und belastet die Muskulatur sanft nach Vorspannung, aktiviert die Durchblutung, und wirkt dadurch auch weltweit einzigartig bei Patellaproblemen und vielem mehr. Der löst Blockierungen am Rücken und Verspannungen am ganzen Körper, weil alle Muskelketten auch koordinativ genau so belastet werden, wie sie von Natur aus belastet werden sollten. Der verwandelt die härtesten Alltagsböden in einen unebenen weichen Naturboden. Beim Gehen auf unebenen Untergrund richtet sich der Körper automatisch auf, die Muskulatur wird Schritt für Schritt gestärkt, gedehnt, durchblutet und entspannt So wirkt als Selbsttherapiemethode gegen fast alle Entzündungsschmerzen am Bewegungsapparat.

8. Rückenschmerzen

 


Problematik:
Rückenschmerz ist ein heute weit verbreitetes Krankheitsbild. Fast jeder zweite klagt über Rückenschmerzen.
Die Ursachen von Rückenschmerzen sind vielschichtig: Dazu zählen Funktionsstörungen der Wirbelgelenke, degenerative, metabolische, entzündliche und tumoröse Erkrankungen sowie Entwicklungsstörungen. Auch einseitige Belastung, langes Stehen und Sitzen führen häufig zu Verspannungen der Schulter-Nacken-Region und des Rückens. Die Muskulatur verhärtet sich und der Muskeltonus steigt an. Durch die verspannte und verhärtete Muskulatur werden Schmerzen ausgelöst. Der Zustand von Schmerzen führt zu Entlastung und zur Schonhaltung.

Wirkung:
Durch das Gehen mit dem MBT kommt es zu einer aufrechten Haltung. Die Rumpfmuskulatur wird aktiviert den Körper im Lot zu halten. Die Muskeln dienen so als Puffer und schützen die Wirbelsäule vor Schlägen und Überlastungen. Durch die aufrechte Haltung können die einzelnen Abschnitte der Wirbelsäule gleichmäßig belastet werden. Zusätzlich werden die Rückenmuskeln gelockert und entspannt. Dies geschieht durch das Wechselspiel von Anspannung und Entspannung der gegenüberliegenden Muskeln (Agonisten und Antagonisten). Besonders geeignet ist hierfür das Rolltraben. Vorsicht ist geboten bei starker Schonhaltung und Instabilität der Wirbelsäule. Hier ist ein guter Trainingsaufbau mit anfänglich kurzen, häufigen und regelmäßigen Übungseinheiten sehr wichtig.

9. Venenbeschwerden/Krampfadern

 


Problematik:
Die in den Venen liegenden Venenklappen unterstützen den Rückfluss des Blutes aus den Beinen zum Herzen.
Wenn die Venenklappen nicht mehr dicht sind, kommt es zu einem Versacken des Blutes in den Beinen. So staut sich verbrauchtes, venöses Blut in den Beinen. Erste Beschwerden sind Müdigkeit, Schwere- und Spannungsgefühl und eventuell auch Muskelkrämpfe. Die Beine werden dicker. So stehen die Gefäße und die Haut den ganzen Tag unter enormen Druck. Gefäßwände verdicken sich => Krampfadern. Die Haut wird feucht, es kommt zu Hautveränderungen mit Fleckbildung. Tritt hier keine Behandlung ein, muss mit dem Absterben der Haut gerechnet werden und dann mit offenen Beinen.

Wirkung:
Durch das Gehen mit dem wird der Kreislauf angeregt. Die Wadenmuskelpumpe wird aktiviert und fördert so den Ruckfluss des Blutes in den Venen aus den Beinen herzwärts. Der Druck in den Venen kann so reduziert werden, die Schwellung der Beine kann abnehmen und anfängliche Beschwerden können gelindert werden. Kaputte und undichte Venenklappen werden durchs Gehen mit dem MBT nicht geheilt! Der lässt sich sehr gut in der Prävention und Sekundärprävention sowie auch als begleitende Therapiemaßnahme bei Venenbeschwerden einsetzen.

10. Arthritis

 


Regelmäßige und sanfte Bewegung ist ein wichtiger Bestandteil bei der Therapie von Arthritis im Allgemeinen. Es genügt bei solchen Problemen bei weitem nicht, gewisse Übungen und Krafttraining zu machen. Der Masai Schuh dehnt und belastet die Muskulatur sanft nach Vorspannung, aktiviert die Durchblutung, und wirkt dadurch auch weltweit einzigartig bei Arthritis und vielem mehr. MBT löst Entzündungsschmerzen und Verspannungen am ganzen Körper, weil alle Muskelketten natürlich belastet werden. MBT verwandelt die härtesten Alltagsböden in einen unebenen weichen Naturboden. Wie beim Gehen auf unebenem Untergrund richtet sich der Körper automatisch auf, die Muskulatur wird Schritt für Schritt gestärkt, gedehnt, durchblutet und entspannt. So wirkt der Schuh als Selbsttherapiemethode gegen fast alle Entzündungsschmerzen am Bewegungsapparat. Ebenso in dieser Weise ist die Wirkung bei Morbus Bechterew: Morbus Bechterew ist eine chronisch-entzündliche-rheumatische Erkrankung des Achsenskeletts (Wirbelsäule und Illiosakralgelenk) oder der Extremitätengelenke und Sehnenansätze. Im Endstadium erfolgt eine völlige Versteifung der gesamten Wirbelsäule in thorako-lumbaler Kyphose.

11. Multiple Sklerose (MS)

 


Problematik:
Multiple Sklerose ist eine entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems, d.h. des Gehirns und des Rückenmarks. Sie verläuft chronisch, meist in Schüben und zeigt bei jedem unterschiedliche Symptome. Im Verlauf der Erkrankung liegt eine der Hauptstörungen, neben Sensibilitätsstörungen, in der Motorik der Beine. Bei leichten Symptomen werden die Beine nach längerem Gehen schwerer, kleben am Boden, die Bewegungen werden langsamer und schnelle Bewegungen fallen schwerer. Treppensteigen kann mühsam werden. Bei deutlicherer Symptomatik werden die Beine zunehmend steifer und schwächer, eventuell wird ein Bein nachgezogen, Unebenheiten am Boden werden zu Stolperfallen. Es kommt zur Spastik in den Beinen.

Wirkung:
MS-Betroffene können mit dem , je nach Erkrankungsstadium, ein gleichmäßigeres und runderes Gangbild ausführen, manchmal auch ohne Hinken. Durch die instabile Konstruktion des muss der Körper reagieren. Die Muskeln müssen koordinativ besser zusammenarbeiten, den Körper stabilisieren und aufrichten. So werden Gleichgewicht und Koordination trainiert. Die Grunderkrankung wird mit dem nicht geheilt. Um die Muskulatur und die Spastik in den Beinen nicht zu überlasten, ist ein guter Trainingsaufbau in Zusammenarbeit mit einem MBT-Instruktor, der gleichzeitig Physiotherapeut ist, sinnvoll.

12. pAVK (Schaufensterkrankheit)

 


Problematik:
Die periphere arterielle Verschlusskrankheit kennzeichnet sich durch arteriosklerotische Veränderungen in den Arterien der Beine und der Hüften. Die Gefäße sind krankhaft verändert und verengt. Dies führt zu Durchblutungsstörungen und Unterversorgung der umgebenden Gewebe. Betroffene müssen oft Gehpausen einlegen. Daher wird die Erkrankung auch als Schaufensterkrankheit (Claudicatio intermittens) bezeichnet.

Wirkung:
Beim Gehen mit dem MBT wird die Durchblutung angeregt. Zusätzlich wird die Haltemuskulatur aktiviert und stabilisiert so Rücken und Gelenke. Der MBT kann zur Schmerzminderung in Füßen und Waden verhelfen. Eventuell werden nächtliche Krämpfe reduziert. Die Grunderkrankung kann mit dem MBT nicht geheilt werden.

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